Das Potential für CutPower ist enorm.
In Deutschland. Und Europa.

Laut einer 2011er Prognos-Studie beträgt das Potential für CutPower allein in Deutschland bis zum Jahr 2020 insgesamt 233 Terrawattstunden (TWh); eine TWh entspricht 1 Million Megawattstunden (MWh). Die Studie schätzt die Investitionen hierfür auf 135 Mrd. EUR, bereinigt um den Verkehrssektor bedeutet das ein wirtschaftliches Potential von fast 150 TWh. Diese gewaltige Energie-Menge entspricht in etwa der kompletten Stromerzeugung aus Braunkohle und sämtlichen Erneuerbaren im ersten Halbjahr 2014* in Deutschland, übersteigt den Umfang der gesamten Jahresstromproduktion aus Steinkohle oder der Jahresleistung von mehr als 12 Großkraftwerken.

Eine Siemens-Studie aus dem Jahr 2013 sieht allein im Industrie-Sektor ein realisierbares CutPower-Potential von 79 TWh mit jährlichen Einsparungen von 4,4 Mrd. EUR, für deren Umsetzung ein Investment von rund 13 Mrd. EUR gestemmt werden muss.

Der Energieverbrauch in Deutschland wuchs im Jahr 2013 auf rund 14.000 Peta-Joule (PJ)*, was ungefähr 3.900 TWh entspricht. Hierfür wurde zu Marktpreisen ein Betrag von ca. 1 Billionen EUR gezahlt (= 1.000 Mrd. EUR). Allein der Gebäude-sektor schlägt hier mit ca. 40 % des Verbrauchs bzw. 400 Mrd. EUR jährlich zu Buche; bei einer latent vorhandenen Einspar-Reserve von mindestens 30 % beziffert sich das zu realisierende Einsparvolumen für CutPower auf über 100 Mrd. EUR jährlich.

* Quellen: Statistisches Bundesamt, EEX Energiebörse, AGEB Arbeitsgruppe Energiebilanzen, Auswertung Fraunhofer Institut

Struktur der Stromerzeugung